24.01.2012 12:19 Alter: 30 Tage

Neue Selbsthilfegruppe für Hochsensible Personen hat noch freie Plätze für weitere Betroffene


Die in Gründung befindliche Selbsthilfegruppe für Hochsensible Personen sucht weitere Interessierte, die von Hochsensibilität betroffen sind und sich darüber austauschen möchten. Rund ein Sechstel der Bevölkerung ist als hochsensibel anzusehen. Hochsensible Menschen nehmen aufgrund einer neurologischen Besonderheit Sinnesreize in größerer Menge und in mehr Details wahr. Dies betrifft sowohl Außenreize als auch innere Wahrnehmungen. Zudem verarbeiten sie die Eindrücke gründlicher. So gibt es eine große Spannbreite dessen, was Hochsensible individuell besonders wahrnehmen, zum Beispiel Gerüche, Geräusche, Sichtbares, Zwischenmenschliches. Dies kann sich zum Beispiel in größerem Einfühlungsvermögen äußern.

Umkehrt ist bei Hochsensiblen der Filter, der die wichtigen von den weniger wichtigen Eindrücken trennt, weniger ausgeprägt. So kann als negative Begleiterscheinung etwa ein schnell aufkommendes Gefühl von Reizüberflutung oder leichte Erschöpfbarkeit auftreten.

Nach außen hin können hochsensible Personen manchmal introvertiert oder zurückgezogen wirken. Häufig stoßen sie in ihrem Umfeld auf Unverständnis. In der neuen Selbsthilfegruppe wollen sich Betroffene über ihre Erfahrungen mit ihrer Hochsensibilität austauschen.

Das nächste Treffen findet am Donnerstag, den 1. März 2012, von 18.00 bis 19.30 Uhr statt. Weitere Informationen zur Gruppe und Anmeldung bei der KIBiS.

Informationen zum Thema Hochsensibilität sind zum Beispiel zu finden unter www.hochsensibel.org, www.zartbesaitet.net und de.wikipedia.org/wiki/Hochsensibilität.


 
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